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Mathras von Orktrutz PDF Drucken E-Mail
Mathras Curak von Orktrutz
Titel / Rang / Funktion   Reichsritter, Ritter von Orktrutz
Einheit / Zuordnung Firnluchse (Freies Banner), Kommandant
Rasse Mensch
Profession Krieger
Lernschiene kampfbegabt
Geburt 22 v.NO
Herkunft Grafschaft di Quethar (Daynon)
Wohnort Burg Orktrutz, Rittermark Orktrutz
Zitat "Besser einen Löwen als Anführer einer Armee von Schafen, als ein Schaf als Anführer einer Armee von Löwen."
Spieler Hagen Hoppe
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Wissenswertes

Geboren und aufgewachsen in der mitten im Gebirge liegenden Grafschaft di Quethar, in der Garnisonsstadt Trythar, zur Zeit der Elbenkriege trat Mathras Curak, kaum alt genug eine Waffe zu halten, dem Heer seiner Heimat bei. Als Angehöriger des Waldläuferrudels kämpfte er lange Jahre in diesem Krieg und mehr als einmal drang er mit seiner Truppe tief in feindliches Gebiet ein, um dort seinen blutigen Aufgaben nach zu gehen. Er begann die Karriereleiter empor zu steigen und diente als Unteroffizier, als der Krieg durch einem Waffenstillstand sein überraschendes Ende fand und seine Einheit aufgelöst wurde. Unfähig sich wieder in die veränderte Gesellschaft einzugliedern verließ er bald darauf seine Heimat und zog in Begleitung einiger weniger Gleichgesinnter in die Welt hinaus. Dort hoffte er seinem wieder eine Gemeinschaft zu finden, die ihn mit seinen Fähigkeiten zu schätzen wusste und mit der oder in der er aufzusteigen vermochte.
 
Nur kurz dauerte seine Reise, als Mathras Curak ap Trythar, nunmehr als Söldner arbeitend, von einer Magierin unter Sold genommen wurde. Die Meisterin der dunklen Künste, die selbst mit Dämonen im Bunde war, sparte nicht mit Lohn und bald schon zählte Mathras zu ihren Vertrauten und diente zumeist als ihr Leibwächter. Gemeinsam mit ihr und ihren Geschäftspartnern reiste er so durch die Welt und folgte dem Pfad, der auf seinem einfachen und verführerischen Weg viel Macht verspricht, wenn man bereit ist jede Skrupel hinfort zu werfen und das Leben anderer nur niedrig achtet. So hat er in jener Zeit mit Nekromanten freundlichen Umgang gepflegt, Mörder vor ihrem gerechten Urteil bewahrt, dämonische Kreaturen und ihre Nachkommen geschützt, die Totenruhe in Gruften gestört, geschändet und geraubt. Eine Zeit und ein Handeln, in der er den Mächten des Zwielichts diente und von dem nur eine Handvoll  seiner heutigen Gefährten und Freunde etwas wissen.
 
Im Lande Moriat, wo er unbemerkt von allen anderen Reisenden gemeinsam mit seinen Gefährten die Gruft schändete und die folgenden Angriffe von Untoten zu verantworten hatte, begegnete Mathras am Lagerfeuer zum ersten Mal dem dorlónischen Reichsherrn Lord Nurbicon ika Rastan und seiner Begleitung aus dem Ritter von Herrnhein und dem damaligen Kundschafter Martog Eldos. Mehr als einen Kampf bestritten die Männer Seite an Seite, doch in die dorlónischen Legenden ein ging nur einer von Ihnen: alleine der Lord und Mathras eroberten in heldenhaftem Kampfe das Lagerfeuer von wohl fünfzig (einige Legenden erzählen von mindestens hundert) Untoten zurück. So mag es nicht verwundern, dass Mathras nach diesen ereignisreichen Tagen das Angebot seiner Lordschaft mit Freuden an nahm und in die Streitkräfte des Reiches Dorlónien ein trat. So fand er eine Gemeinschaft, die seine Fähigkeiten als Kämpfer zu schätzen wusste.
 
Er ward beauftragt eine neue Einheit, das Freie Banner, auf zu bauen, dass als Kundschafter und Plänkler ebenso seine Aufgaben wahr nehmen soll, wie auch als Truppe für besondere Aufgaben. Im Range eines Leutnants schwor Mathras Curak ap Trythar dem Reichsherrn, der indessen zu einem Freund geworden ist, die Treue. Während die Truppe ein eigenes Wappen mit dem Firnluchs erhielt begann in Flussstadt, im Herzen des Reiches, die Ausbildung der ersten Rekruten. In diesen Monden begab sich Mathras auch in das Kloster Thagut der Vashankakirche, wo er sich einige Zeit aufhielt und auch um einen Priester für das Freie Banner bat. Mehr als einmal aber verließ er auch die Feste Hattusil und reiste als Begleitung des Reichsherrn durch die Welt, so auch nach Dargaras, dem Land hinter den Nebeln, das später Bündnispartner Dorlóniens werden sollte.
 
Als die Tarkarten, ein die Dämonenfürsten anbetender Volksstamm, die östliche Reichsgrenze in der Gegend der Mark Herrnhein bedrohte und raubend und brandschatzend die ersten Gehöfte überfielen wurden die "Firnluchse" als Verstärkung der Marktruppen in Marsch gesetzt und Ritter Wotan unterstellt. Sie kämpften in den folgenden Monden an vorderster Front und nahmen auch an der Schlacht in der Blutsenke teil, bei der diese Horde von Tarkarten besiegt werden konnten, wenngleich etliche Tarkartensiedlungen noch östlich des Reiches zu erwarten sind. So brachen nur wenige Wochen nach der Schlacht die "Firnluchse" gen Osten auf, um für das Reich die unbekannten Lande zu erkunden. Während des Marsches gelangte man zu einer Burgruine, die in den Folgemonden wieder aufgebaut wurde und ihren alten Namen zurück erhielt: "Burg Orktrutz". Das Umland wurde zur Reichsmark und Mathras Curak ap Trythar wurde von seiner Lordschaft zum Kommandanten über Burg und Mark ernannt.
 
Einige Monde später wurde er vom Reichsherr zum Ritter geschlagen und erhielt Burg Orktrutz und das Umland als Lehen. Er legte den die Herkunft bezeichnenden Namenszusatz "ap Trythar" ab und herrscht seit diesen Tagen über die dreizehnte Mark des Reiches. Eine Mark, die vom Zentralreich aus betrachtet weit im Osten liegt. Als nördliche Ausläufer der von Orks bevölkerten Ebene von Argarth ist dieses Land ständiges Kriegsgebiet und der Ritter gebietet auch über ein größeres Kontingent an dort stationierten Reichstruppen. Mehr als eine Schlacht wurde auf dem Gebiet der Mark schon geschlagen und das Blut von mehr als einem Dorlónier wurde hier schon vergossen, während die Mark langsam aufgebaut wird, wie die zwei Wehrdörfer zeigen. Trutzig zeugen sie davon, dass Dorlónien das Gebiet errungen hat und hier bleiben wird.
 
Während seiner Reisen, die er an der Seite des Reichsherrn oder als Leiter von kleinen Einheiten während dieser Zeit machte, erwarb er für das Reich Dorlónien und für sich einen guten Ruf als treue und kampfstarke Freunde, die für das Gute einstehen. So kann er indessen auch außerhalb des Reiches auf eine längere Liste von Freunden und Verbündeten zurück blicken. In erster Linie wohl die dargaresische Prinzessin Alessia Vela, der er sich tief verbunden fühlt. Es gibt nicht wenige Personen, denen sich Mathras über die Landesgrenzen von Dorlónien und seiner Verbündeten wie Dargaras verpflichtet fühlt bzw. mit denen er jederzeit Seite an Seite in einer Schlachtreihe stehen würde. Zu diesen zählen unter anderem der Freiritter Thalion von Mittenwald, der ravernische Botschafter Dijarion Patharis, der amonlondischen Priester Cornelius Akluto, der luhenburger Ritter Niklas Wildhack, die khumarongefällige Hauptfrau Alena aus dem Tann  und der badaaranische Elementepriester Khai-Thee.
 
Doch erst während einer seiner Reisen wandte er sich vollends von seinem früheren Weg ab und schwor fortan den Geboten der Götter zu dienen, während er sein Leben vollends dem Kampf für Wohlergehen des Reiches und gegen die Mächte des Zwielichts widmete. In Tamar, als er sich trotz einer gegen ihn stehenden Übermacht entschloss nicht zu fliehen, sondern andere Reisende zu befreien – und selbst gefangen genommen wurde. Im Folterkeller des Kultes, welcher einen der Dämonenfürsten anbetete, wurden Experimente mit ihm gemacht und dort war es auch, wo er sein Ohr verlor. Er überlebte und trägt seit dem die Metallprothese, die er als göttliches Zeichen (Strafe?) wertet.
 
Als treuer Streiter für Götter und Reich ist er heute innerhalb und außerhalb des Reiches bekannt, wenngleich er sich in den letzten Monden verstärkt der Diplomatie, den ritterlichen Tugenden und dem Glauben widmete. Auf Reisen findet man ihn indessen weniger in der ersten Schlachtreihe, da man Kämpfer nicht von Vorne kommandieren kann. Ernsthaft und mit zuweilen übertriebenem Pflichtbewusstsein gilt er als einer der reisefreudigsten Dorlónier. Trotz seine nicht immer göttergefälligen Vergangenheit kann man sich heute einer Sache immer sicher sein: Wenn ein Land von den Kreaturen des Zwielichts bedroht ist oder ein Freund sich in Gefahr befindet – Mathras von Orktrutz wird im festen Vertrauen auf die Götter mit in den Kampf ziehen, während ein "Dorlóniz da viken viken!" über das Schlachtfeld hallt.