Joskul Hamar

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Joskul Harmar

Joskul Hamar (*18 vor Neuer Ordnung), ist Soldat der Löwengarde in Amhas in der Rittermark Amhas. Er ist außerdem Kleriker Taphanors mit dem Weg des Duellanten. Joskul zählt bei den dorlónischen Helden zu den Amhasern und zum Klerus.


Inhaltsverzeichnis

Die bekannte Lebensgeschichte

Joskul Hamar wurde als drittes Kind des Junkers der Junkerei Hamar im Jahr 18 v.NO im südwestlichen Drudenstein geboren. In seiner Kindheit zeichnete er sich vor allem dadurch aus, dass er mit einer Handvoll Bauernjungen die Gegend in Angst und Schrecken versetzte. Kaum jemand war vor ihren Streichen sicher. Als Sohn des Junkers wurde ihm selten eine Strafe zuteil, denn die Bauern trauten sich nicht und sein Vater tat es als harmlose Späße ab. Nebenbei erhielt Joskul wie seine Brüder eine gute Ausbildung im Umgang mit Schild und Schwert. Als im Jahr 9 v.NO Xanat Herzog wurde, änderte sich einiges in der ruhigen Junkerei. Der neue Herzog rüstete zum Krieg gegen seine abtrünnige Baronie Herrnhein. Sogar ein Bündnis mit dem Blutteufel von Finsterthal ging er ein. Joskuls Vater Mattúr Hamar musste mit seinem Lehnsherren in die Schlacht ziehen und auch der junge Joskul begleitete 3 v.NO seinen Vater und seine beiden Brüder auf dem Zug nach Herrnhein. Er begeisterte sich jedoch mehr für die ehrenhafte Pflichterfüllung ihrer Gegner, die größtenteils schlecht bewaffnet und teilweise ohne jede Ausbildung für ihr Land in den Krieg zogen, auch wenn sie kaum eine Chance gegen die gut ausgerüsteten und ausgebildeten Truppen Drudensteins hatten. In der Schlacht um Burg Herrnhein wurde Joskuls ältester Bruder Hösvir durch einen Pfeil schwer verwundet und starb kurz darauf.

Als im Jahr 1 v.NO Fürst Xanat ein Bündnis mit Drugor dem Dunklen einging, verfluchte Mattúr seinen Lehnsherren. Er würde nicht mit Untoten gemeinsam Krieg führen. Er versuchte Kontakt zu den Rebellen in Herrnhein aufzunehmen, indem er seinen Sohn Joskul dorthin schickte. Doch wurde Mattúrs Vorhaben verraten und gemeinsam mit seinen älteren Sohn Brattur wurde der Junker von Söldnern des Drudensteiner Fürsten gefangengenommen. Gemeinsam mit einem kleinen Trupp Rebellen musste Joskul aus den schützenden Wäldern mitansehen, wie die Burg seiner Familie in Flammen aufging und sein Bruder von den Söldnern zu Tode gepeitscht wurde. Nur dank einer Herrnheinerin, Hetja Frostrós, die ihn festhielt, geriet Joskul nicht ebenfalls in Gefangenschaft.

In der nächsten Zeit kämpfte Joskul gemeinsam mit Hetja und anderen jungen Herrnheiner Rebellen gegen Xanat und die Truppen Drugors. Von seinem Vater hörte er nichts mehr und auch nach der Befreiung Drudensteins fand sich keine Spur von ihm in den Verliesen der Burg.

Die Begegnung mit Hetja hatte jedoch noch andere Folgen. Ebenfalls Drudensteinerin hatte sie ein Zeichen Taphanors erhalten und hatte ihre Klinge in seinen Dienst gestellt. Nach dem Verlust seiner Familie half sie in langen Gesprächen Joskul dabei, seinen Weg neu zu finden, seinen Zorn für den gerechten Kampf Taphanors zu nutzen. Und als das Land durch Lord Nurbicon ika Rastan befreit wurde, trat er mit ihr zusammen in den neu gegründeten Orden der gleißenden Klinge Taphanors ein.

Es folgten Jahre der Ausbildung, die gerade für Hetja nicht einfach waren, da manch einer sie um das "angebliche" Zeichen Taphanors beneidete. Joskul stand immer zu ihr, denn er wusste, dass sie nicht log, dass sie fest daran glaubte und jederzeit bereit war, für ihren Glauben einzustehen.

Doch auch Joskul selbst hatte erkannt, dass der Weg Taphanors der seine war.

Während seiner Jahre im Ordenshaus in Amhas lernte Joskul neben vielen anderen Brüdern und Schwestern Lúka Soldothar kennen. Die Dunkelforsterin hatte es ebenfalls nicht immer einfach im Orden Taphanors, da ihre Familie in einer lange Tradition der Verehrung Vashankas stand und sie oft ihr Temperament nur schwer zu zügeln vermochte. Doch sie war sich ihres Weges sicher und schlug sich durch.

Seine eigene Weihe endete damit, dass er den Weg des Duellanten einschlug, auch wenn seine Weissagung anlässlich der Weihe nur schwer zu deuten war und ebenfalls den Weg eines Erleuchteten anzeigte. Joskul nutzt sein Schwert und sein Schild wie auch die klerikalen Kräfte, die Taphanor ihm gewährte, als gleichwertige Mittel, um Taphanor zu dienen.

Nach seiner Weihe wurden Joskul und Hetja in Sonnenstein, einem kleinen Tempel Taphanors in der Rittermark Rabenstein stationiert. Bei den Auseinandersetzungen um eine alte Krone der Familie des Ritters von Rabenstein zeichneten sich beide aus und wurden zu den Lichtern des Schneelöwen versetzt, einer direkt dem Reichsherren unterstehenden Truppe von magisch oder klerikal begabten Dorlóniern.

Nach einer Umstrukturierung der Truppen des Reichsherren dient Joskul nun als Duellant Taphanors in der Löwengarde, einer gut gerüsteten Eingreiftruppe unter dem Befehl des Hauptmanns Falk von Weinsberg.


Die Persönlichkeit

Joskul ist ein eher besonnener Mensch, der aber im Kampf - vor allem in Duellen - seine Schnelligkeit und auch seine Kampfkraft unter Beweis stellt. Er ist außerdem ein begabter Prediger.


Wahlsprüche und Zitate

"Mein Leben für die Götter, mein Schwert für Taphanor!“


OT-Infos

Joskul wird seit dem Con "Eislaurer 2 - Rabensteins Kronjuwelen" von Stefan Reimann gespielt. Weitere Charaktere sind Kaerd Bocaz beim Treuen Dutzend in Quellstein, der Totenvogt Vashankas Skôrn Sperson und der Arkanist Vanden Saslaar. Sein erster dorlónischer Charakter war der mittlerweile verstorbene Valgard Blutschwert. Er gehörte von 2014 bis 2015 der dorlónischen LandesOrga an und ist Administrator dieses Wikis. Außerdem ist er seit 2001 Orga in Dargaras.