Kirche Vashankas: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Profess, das Glaubensgelübde am Ende des Noviziats ist der Zeitpunkt, an dem sich der Kleriker für einen Weg innerhalb des Glaubens entscheidet. Eine Entscheidung, die er in Beratung mit den Ordensbrüdern und -schwestern trifft. Sie legt fest, in der Dienerschaft welches Aspektes seines Gottes und in der Erfüllung welcher vordringlichen Aufgabe er seine Berufung am göttergefälligen Dienst für seinen weiteren Lebensweg sieht. Diese Aufgabe ist es, die sich der Bruder oder die Schwester in den nächsten Monden und Götterläufen widmet, bevor die Ernennung zum Geistlichen innerhalb des Klerus erfolgt. Innerhalb der Kirche des Vashanka vermag man im Klerus drei Wege einzuschlagen. All diese Wege vermag jeder Kleriker einzuschlagen, unabhängig welchem der drei Orden der Kirche zugehört. Aus der Geschichte der Orden heraus gibt es jedoch Wege, die bei einigen Orden stärker verbreitet sind als bei Anderen.
 
Der Profess, das Glaubensgelübde am Ende des Noviziats ist der Zeitpunkt, an dem sich der Kleriker für einen Weg innerhalb des Glaubens entscheidet. Eine Entscheidung, die er in Beratung mit den Ordensbrüdern und -schwestern trifft. Sie legt fest, in der Dienerschaft welches Aspektes seines Gottes und in der Erfüllung welcher vordringlichen Aufgabe er seine Berufung am göttergefälligen Dienst für seinen weiteren Lebensweg sieht. Diese Aufgabe ist es, die sich der Bruder oder die Schwester in den nächsten Monden und Götterläufen widmet, bevor die Ernennung zum Geistlichen innerhalb des Klerus erfolgt. Innerhalb der Kirche des Vashanka vermag man im Klerus drei Wege einzuschlagen. All diese Wege vermag jeder Kleriker einzuschlagen, unabhängig welchem der drei Orden der Kirche zugehört. Aus der Geschichte der Orden heraus gibt es jedoch Wege, die bei einigen Orden stärker verbreitet sind als bei Anderen.
  
*Der '''Schlachtenwüter''' beschreitet den Weg des [[Kampf]]es. Keine [[Schlacht]] in der Geschichte der Kirche, in der die Schlachtenwüter nicht mit größter Hingabe und voller Huldigung Vashankas in der ersten Reihe gestanden hätten. Ihre Gebete werden oft nicht in stillem Gedenken verharrend gesprochen, sondern mit kaltem Stahl in der Hitze der Schlacht und in der Leidenschaft des Kriegsgebrülls vorgetragen. Wenngleich jeder der Geistlichkeit Vashankas an der Waffe geschult ist, so sind es doch die Schlachtenwüter, die in ständigem Lernen ihre Fähigkeiten zum Ruhme des Schlachtengottes zu vervollkommnen suchen. Die meisten Schlachtenwüter findet man in den Reihen des Ordens der Schlacht.
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*Der '''Schlachtenwüter''' beschreitet den Weg des [[Kampf]]es. Keine [[Schlacht]] in der Geschichte der Kirche, in der die Schlachtenwüter nicht mit größter Hingabe und voller Huldigung Vashankas in der ersten Reihe gestanden hätten. Ihre Gebete werden oft nicht in stillem Gedenken verharrend gesprochen, sondern mit kaltem Stahl in der Hitze der Schlacht und in der Leidenschaft des Kriegsgebrülls vorgetragen. Wenngleich jeder der Geistlichkeit Vashankas an der Waffe geschult ist, so sind es doch die Schlachtenwüter, die in ständigem Lernen ihre Fähigkeiten zum Ruhme des Schlachtengottes zu vervollkommnen suchen. Die meisten Kleriker der Kirche Vashankas wählen den Weg des Schlachtenwüters, während man sie meist im [[Orden der Schlacht]] findet.
  
 
*Der Weg zur Geleitung der Seele der Verstorbene auf ihrem Gang auf die eisige Brücke sowie der Vorbereitung der Verbrennung der toten Leiber liegt vornehmlich beim '''Totenvogt'''. Der eisigen Stille des Todes mehr zugetan als dem lodernden Feuer der Schlacht sind sie seltener als ihre Mitschwestern und -brüder in den vordersten Kampfreihen anzutreffen. Doch sind sie besonders im Kampf gegen [[Untote]] nicht zu unterschätzende Gegner.
 
*Der Weg zur Geleitung der Seele der Verstorbene auf ihrem Gang auf die eisige Brücke sowie der Vorbereitung der Verbrennung der toten Leiber liegt vornehmlich beim '''Totenvogt'''. Der eisigen Stille des Todes mehr zugetan als dem lodernden Feuer der Schlacht sind sie seltener als ihre Mitschwestern und -brüder in den vordersten Kampfreihen anzutreffen. Doch sind sie besonders im Kampf gegen [[Untote]] nicht zu unterschätzende Gegner.
  
*Besonders dem Aspekt des Blutes und seiner Bewahrung vor dem Zwielicht widmet sich der '''Blutvogt'''. Mit ihren oft blutigen Predigten vom Volk meist misstrauisch beäugt, sehen sie sich selbst als die Bluthunde Vashankas, welche auf der Hatz auf die Diener und Kreaturen des Zwielichts sind. Bis zu Blut und Tod. Es gibt in der Relation nur wenige Blutvögte, die fast ausnahmslos aus dem Orden des Blutes stammen.
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*Besonders dem Aspekt des Blutes und seiner Bewahrung vor dem Zwielicht widmet sich der '''Blutvogt'''. Wegen ihren oft blutigen Predigten vom Volk meist misstrauisch beäugt, sehen sie sich selbst als die Bluthunde Vashankas, welche bis zu Blut und Tod auf der Hatz auf die Diener und Kreaturen des Zwielichts sind. Nur wenige Kleriker wählen den Weg des Blutvogtes, die auch fast ausnahmslos aus dem [[Orden des Blutes]] stammen.
  
  
== Die Orden der Kirche und der Kirche nahestehende Organisationen ==
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== Die Orden der Kirche==
  
 
*Der [[Orden des Blutes]]
 
*Der [[Orden des Blutes]]
 
*Der [[Orden der Offenbarungen]]
 
*Der [[Orden der Offenbarungen]]
 
*Der [[Orden der Schlacht]]
 
*Der [[Orden der Schlacht]]
 
 
 
== Alte Texte, derzeit in Überarbeitung ==
 
 
*'''Der Orden des Blutes''' ist der älteste Orden der Vashankakirche. Von Vashanka selbst im [[Werden der Welt#Das Zeitalter der Götter|Zeitalter der Götter]] gegründet, als die Götter noch auf der Erde wandelten, hat er seit jener Zeit sein erstes Ordenshaus, die Blutabtei, im heutigen [[Dunkeltann]] in der [[Rittermark Nordwacht]]. Das Oberhaupt des Ordens trägt den Titel des [[Blutwahrer]]s. Tief im Gebäudekomplex der Abtei verborgen, ruht ein großer Schatz, wie man sich erzählt, welcher in der roten Gruft aufbewahrt wird, und zu dem nur geweihte Priester des Ordens Zugang haben. Dieser Teil des Gebäudekomplexes soll selbst in den von den Dämonenfürsten beherrschten Zeitaltern nie von den Mächten des [[Zwielicht]]s eingenommen oder betreten worden sein, so dass der Schatz noch heute dort ruht. Im [[Werden der Welt#Zeitalter des Argarth|Zeitalter des Argarth]], als die kriegerischen und gierigen Horden das Land verheerten, zogen sich die letzten verbliebenen Mitglieder des geistlichen Standes in die rote Gruft zurück, um das Kleinod durch das höchste Opfer, das sie Vashanka zu geben vermochten, vor dem Zugriff der feindlichen Kräfte zu bewahren. Erst , als vor etwas über viertausend Jahren die Armee des Lichts unter dem heiligen [[Thorim]] den Kampf wider [[Argarth]] aufnahm, wurde sie wieder geöffnet. Im ehemaligen Hochfürstentum Nordmark, der heutigen [[Rittermark Nordwacht]], hatte der Orden großen Einfluss, und der Glaube an Vashanka war selbst im einfachen Volk weit verbreitet. Daher war es auch der Orden, der nach der Ermordung des Herrschers seine Tochter versteckte und im Glauben unterwies, um dann mit ihr, der heiligen [[Sigrun von Nordmark]], den Ursupator zu richten. Von [[Rittermark Nordwacht#Die Burg Nordwacht|Burg Nordwacht]] aus zog die Streitmacht im Jahre 1 v. NO alsbald gegen die unlebenden Horden [[Vulgon]]s in die Schlacht - eine Schlacht, in der man unterlag, und der Orden große Verluste hinnehmen musste. Nach dem Sieg Lord Nurbicons, der im Krieg gegen Vulgon und [[Drugor]] durch den Orden tatkräftig unterstützt wurde, widmete sich der Orden des Blutes in den darauffolgenden Jahren in erster Linie der Ausbildung neuer Novizen. Außerhalb der Mark Nordwacht schon früher nicht mit Tempeln und Ordenshäusern präsent, trifft man erst in den letzten Jahren auf die ersten Geistlichen des Ordens, die von der Blutabtei aus in die Welt entsandt werden.
 
 
*'''Der Orden der Offenbarungen:''' Das [[Werden der Welt#Das Zeitalter der Völker|Zeitalter der Völker]] neigte sich schon seinem Ende zu, als der [[Zwerge|Zwerg]] [[Tindur]] tief unter den [[Düsterzinnen]] [[die Offenbarungen]] fand, eingraviert auf mehreren unter einem Lavastrom verborgenen Metallplatten. Eine Offenbarung Ceomes, geschützt durch Vashankas Kraft. Wenige [[Götterlauf|Götterläufe]] später war in dem Gebirge ein wehrhaftes Kloster erbaut worden, in dem Geistliche der [[Kirche Ceome]]s mit dem Studium der Offenbarungen begannen. Die Kleriker Vashankas, die ihrem Gott nacheifernd die Offenbarungen mit ihrer Kampfkraft vor dem [[Zwielicht]] schützend, gründeten den Orden der Offenbarungen. Tindur, der Finder der Tafeln, wurde das erste Oberhaupt des Ordens, der den Titel des [[Blutwächter]] trägt. Im [[Werden der Welt#Das Zeitalter des Argarth|Zeitalter des Argarth]] fiel Tindur bei der Verteidigung der äußeren Befestigungsanlagen der Zwergenbinge, an der sich der Orden beteiligte. Die Eroberung und Plünderung des Reiches unter dem Berg vermochten sie aber abzuwenden, so dass noch im selben Jahr auch das Kloster selbst von den unheiligen Horden angegriffen wurde. Der Nachfolger Tindurs als Oberhaupt des Ordens, [[Thagut]] sein Name, umrundete in jenen Tagen, aus unzähligen Wunden blutend ,das Kloster und erschuf so einen [[Blutkreis]]. Damit bewahrte er das Kloster vor Eroberung und Vernichtung, das so die kommenden dunklen Zeitalter überdauerte. Der heilige Thagut erlag noch am selben Tag seinen Verletzungen, das Kloster wurde nur wenig später nach ihm benannt. Bis zum heutigen Tag zählt dieser Orden, welcher durch das enge Zusammenwirken mit der [[Kirche Ceomes]] dieser nahe steht, nur wenige Mitglieder. Meist ist ihr Wirken aber auf das Kloster selbst beschränkt.
 
 
*'''Der Orden der Schlacht:''' Der Jüngste der drei Orden der Vashankakirche ist der Orden der Schlacht, welcher im Jahre 2029 v. NO von "Rotbart", dem heiligen [[Xandros]], in [[Rotweiler]] gegründet wurde. Dort steht auch die wichtigste Abtei des Ordens, während der Sitz des Oberhauptes, welcher den Titel [[Blutwüter]] führt, sich in heutiger Zeit vornehmlich im [[Roter Tempel|Roten Tempel]] in [[Amhas]] befindet. Auch wegen seiner sich überwiegend in den großen Städten wie [[Amhas]], [[Dualdon]] und [[Flussstadt]] befindlichen Tempel gilt er als der weltlichste Orden der Vashankakirche (was aber gerade bei der Vashankakirche sehr relativ ist). Im Zeitalter der Spaltung, als das [[Imperium von Ramar]] an seinen Grenzen immer größere Gebiete an die eindringenden Kreaturen des Zwielichts verlor, stürmte ein [[Orkensturm|Orkenzug]] über die heutige [[Rittermark Herrnhein]] in das damalige [[Herzogtum Dorlóniae]] und verwüstete das Land. In Amhas vereinigte [[Xandros]] die Flüchtlinge unter dem schwarzroten Banner zu einer Streitmacht, der es gelang, die Orks vor den Mauern der Stadt vernichtend zu schlagen. Alle weltlichen Titel und Besitztümer ablehnend, widmete er sein Leben Vashanka und gründete wenige Götterläufe nach dem Sieg über das Orkengezücht den Orden der Schlacht. Die sterblichen Überreste sind aufgrund einer alten Überlieferung nicht, wie sonst in Dorlónien üblich, verbrannt worden, sondern ruhen einbalsamiert in der Krypta des Roten Tempels in Amhas. In der Legende aus längst vergangenen Tagen wird prophezeit, dass Xandros Seele im Zeitalter des Kampfes, wenn die Welt wieder droht, von den Kreaturen des [[Zwielicht]]s überrannt zu werden, von Vashanka zurückgesandt wird. Dann wird "Rotbart" wieder auferstehen und die Heere des Lichts in eine siegreiche Schlacht führen. So gilt der Klerus des Ordens der Schlacht heute als der am stärksten vom kämpferischen Geist beseelte Teil der Vashankakirche, und bei der Ausbildung der Novizen gilt ein besonderes Augenmerk der Ausbildung im Kriegshandwerk. Auch wenn Xandros bis in unsere heutigen Tage auch vom einfachen Volk verehrt wird, hat der Orden nicht an seine Popularität anknüpfen können. Die Kleriker des Ordens sind als wilde Krieger mehr gefürchtet als verehrt und selbst in Amhas geht man ihnen meist aus dem Weg.
 

Aktuelle Version vom 9. März 2017, 12:28 Uhr