Reich Dorlónien

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Reichswappen

Das Reich Dorlónien ist ein fiktives Land im Larp, das 1998 von den Gründervätern Thorsten Huster und Michel Kleinschnieder erdacht wurde. Seitdem sind viele Leute, unter anderem in der LandesOrga, daran beteiligt den Hintergrund weiter auszubauen und - als Dorlónier - das Land mit Leben zu erfüllen.

"Dorlónien" bedeutet, aus der altdorlónischen Sprache übersetzt, "Volk der Wacht". Entsprechend sehen sich die Dorlónier als Wächter im Namen der Götter gegen die bösen Mächte und Kreaturen des Zwielichts.


Inhaltsverzeichnis

Die Lage

Dorlónien liegt im äußersten Norden der bekannten Welt auf einem Kontinent, welcher im Westen, Süden und Osten von Ozeanen und im Norden von ewigem Eis begrenzt wird. Das von Amhas aus regierte Gebiet, über das der kühne Schneelöwe auf den Bannern unserer stolzen Streitkräfte als Zeichen der Herrschaft weht und von unserem Kampf wider das Zwielicht und der Rückeroberung der einstmals verlorenen Ländereien für die Götter zeugt, vergrößert sich seit der Befriedigung des Landes und der Vereinigung der unterschiedlichen Herrschaftsgebiete zum Reich Dorlónien zusehends.

Das zentrale Reichsgebiet, welches seit dem Jahre 0 zum Reich Dorlónien zählt, misst von der Rittermark Rabenstein im äußersten Westen bis zur Rittermark Drudenstein mit den östlichsten Ausläufern der Düsterzinnen eine Entfernung von ungefähr 600'000 Schritt, und vom Nordwall bis zu den Hügeln um Burg Quellstein im Süden sind es an die 540'000 Schritt. Für nähere Angaben empfiehlt es sich, die Karten einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

Outtime-Information: 600'000 Schritt sind natürlich 600 Kilometer und 540'000 Schritt demnach 540 Kilometer. Als Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland hat als größte Ausdehnung in West-Ost-Richtung 632 km und in Nord-Süd-Richtung 876 km. Dorlónien ist also etwa so breit wie die BRD.


Das Landschaftsbild

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Die Geschichte

Mehr über die Geschichte Dorlóniens

Einst war das heutige Dorlónien eine Provinz des Imperiums von Ramar, das aber vor Jahrhunderten zerfiel und von dem weite Teile von den Kreaturen des Zwielichts erobert wurden. Das Gebiet, über dem das Banner mit dem Schneelöwen weht, erstreckte sich im Jahre 6 Neuer Ordnung von der Firnsee im Westen bis zum Greifengebirge im Osten und vom Nordwall, dem nördlichen Gebirgszug, bis zu den Goldsteinen im Süden. Seit dem Winter des Jahres 6 dehnt sich das Reichsgebiet weiter gen Osten aus: in ein Gebiet, welches noch von feindlichen Barbarenstämmen und Orkclans beherrscht wird. Doch in ständigem Kampfe erringen die Streiter Dorlóniens langsam aber sicher das ehemalige Gebiet des Imperiums von Ramar für die Götter und die freien Völker zurück. Hier hat Lord Nurbicon ika Rastan im Jahre der Neuen Ordnung aus unzähligen Kleinstaaten ein Reich geschaffen, das sich im Zeitraum weniger Jahre sowohl inner- als auch außerhalb des Reichsgebiets einen vortrefflichen Ruf erworben hat und hoffnungsvoll in eine leuchtende Zukunft blickt.


Die Bevölkerung

Das Land, das heute unter dem Namen Dorlónien in der Welt immer bekannter wird, ist schon seit etlichen Zeitaltern der Welt besiedelt. Seit dem Zeitalter der Wacht, als der ganze Kontinent unter dem Namen „Imperium von Ramar“ für die freien Völker die Wacht wider die Dämonen hinter dem Weltenrandgebirge übernommen hatte, sind die Menschen die vorherrschende Rasse im Reichsgebiet. Ein Umstand, der sich bis heute nicht verändert hat: wohl über 90 % der Bürger Dorlóniens sind Menschen. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe stellen die Zwerge, die in den Gebirgen noch einige Bingen haben, in denen sie in Sippen zusammen leben. Weitere Rassen, die als gebürtige Dorlónier auf eine lange Familiengeschichte auf dorlónischem Boden zurück blicken können, gibt es nicht. So sind die Vertreter weiterer Rassen, wie zum Beispiel der Alben, wohl vor nicht all zu langer Zeit eingewandert.

Das Reich hat im Jahre 10 Neuer Ordnung gemäß der letzten Volkszählung etwa 174.000 Einwohner, von denen ungefähr 15.000 als Soldaten im Reichsheer, in den Truppen der Marken sowie als Büttel und Wachen ihren Dienst für die Gemeinschaft verrichten. Doch wenngleich es in Dorlónien etliche Burgen und einige Städte gibt, so ist die ländliche Lebensweise diejenige, die im Reichsgebiet vorherrscht. Die meisten Dorlónier leben als Landwirte oder Handwerker auf dem Land: in ihren Katen und in ihren Dörfern oder in den etlichen einzelnen Gehöften, die weit über dem Land verstreut sind.

Das nur spärlich besiedelte Reich hat, im ständigen Kampfe mit der harten Witterung und der zuweilen unbarmherzigen Umwelt, einen götterfürchtigen und fleißigen Menschenschlag geschaffen, der an Gastfreundschaft kaum zu überbieten ist und keine Gelegenheit für eine Feier auslässt. Fremde sind immer gerne gesehen und so wundert es sicher auch nicht, dass Dorlónien seit seiner Gründung als Einwanderungsland gilt, wo jeder Rechtgläubige sich niederlassen kann. Ein Angebot, das schon Viele angenommen und nicht bereut haben.


Der politische Aufbau des Reiches

Der Reichsherr regiert nach den Gesetzen das Reich und hat damit dieselben Befugnisse wie ein Kaiser oder König in anderen Ländern. Aus diesem Grund zählt für die Dorlónier nicht der Titelname, sondern diese Macht an sich, so dass er jedem anderen absoluten Herrscher über ein Land gleichgestellt ist. Als oberster Herr über das Reich und Oberkommandierender der dorlónischen Truppen ist der Reichsherr auch oberster Lehnsherr des Reiches. Dem Reichsherrn zur Seite bei der Regierung und Verwaltung des Reiches steht der Erzlegat, der Kraft seines Amtes auch Ritter von Dualdon ist. Er wird vom Reichsherrn selbst ernannt.

Das Reich ist in Rittermarken aufgeteilt, die zumeist auf den alten Grenzen aus der Zeit vor der Reichsgründung beruhen. Jeder Mark steht ein Ritter vor, der durch den Reichsherrn selbst ernannt wird und ihm zu Lehnstreue verpflichtet ist. Da zwischen dem Ritter und dem Reichsherrn kein weiterer Adelstitel existiert, bilden diese als Reichsritter den Hochadel des Reiches Dorlónien. Durch den Rat der Ritter, in dem jeder Ritter Kraft seines Amtes Mitglied ist, beraten die Herren der Marken, unter dem Ratsvorsitz des Ersten Reichsritters, den Reichsherrn.

Je nach Bevölkerungsdichte und Größe ist jede Mark in verschiedene Junkereien unterteilt, die von je einem Junker geführt werden. Die Junker werden von dem Ritter ernannt, um die Junkerei in seinem Namen zu verwalten und zu regieren, und sind demnach dem jeweiligen Ritter lehnspflichtig. Als Titularadel ohne Ländereien und besondere, mit dem Titel in Zusammenhang stehende, Rechte gilt der Stand des Edlen. In diesen Stand werden durch den Reichsherrn oder die Ritter Männer und Frauen erhoben, die sich besonders um das Reich oder die Marken verdient gemacht haben.

Ehepartner sind im Stand ihrem Gatten bzw. ihrer Gattin gleichgestellt, verfügen jedoch über keine Regierungsgewalt. Zudem sind sie von der Erbnachfolge ausgeschlossen. Der Titel und das Amt des Reichsherrn sind Erbtitel. Die Reichsritter sind teilweise Erbtitel, wie zum Beispiel Herrnhein oder Quellstein und einige nicht, wie zum Beispiel Rabenstein. Diese Unterschiede resultieren aus der kurzen und bewegten Geschichte des Reiches. Bei Erblehen wird Titel und Amt an das älteste Kind ohne Rücksicht auf das Geschlecht vererbt. Wenn ein Ritter keine Kinder hat, so fällt die Mark an das Reich, und vom Reichsherrn wird ein neuer Ritter mit der Mark belehnt. Sollte ein Ritter jedoch nicht in der Lage sein, sein Amt auszufüllen oder gegen die Gesetze des Reiches Dorlónien verstoßen, so kann er vom Reichsherrn abgesetzt werden. Die Mark wird dann zur Reichsmark, bis der Reichsherr die Mark an einen neuen Ritter belehnt. Junker und Edle sind als Titel nicht vererbbar, und nach ihrem Tode werden diese Titel durch den jeweiligen Ritter neu vergeben, wenngleich es in den meisten Junkereien Tradition ist, dass das älteste Kind eines Junkers den Titel erbt, wenn kein besonderer Grund dagegen spricht.

Die Rechtsprechung

Nach dem Zerfall des Imperiums von Ramar im Zeitalter der Spaltung existierten in den unzähligen Herrschaftsgebieten des heutigen Reiches Dorlónien unterschiedliche Rechtsvorschriften, die aber alle ihren Ursprung in den imperialen Gesetzen hatten. In den etlichen Herrschaftsgebieten herrschten unterschiedliche Rechtsvorschriften, die aber alle auf die alten Gesetze aus dem Imperium, dem Gewohnheitsrecht und nicht zuletzt auf den durch die göttlichen Gebote vorgegebenen Rechten basierten. Doch zwischen den Herrschaftsgebieten herrschte oft Krieg um die Macht und die Vorherrschaft. So vermochten einige Herrscher, zumal sie dem Zwielicht dienten, auch das Recht durch die Schärfe ihrer Klinge zu beugen.

Nach dem das Land durch Lord Nurbicon ika Rastan und sein Heer befriedet wurde und unter dem Namen Dorlónien als ein Reich geeint wurde reformierte der Erzlegat Thalios Nachtschreiter in mühsamer Arbeit die Gesetzeswerke der vielen Herrschaftsgebiete und formte aus ihnen unter Berücksichtigung der Gebote der Götter ein einheitliches Gesetz für das gesamte Reich. Im Jahre 2 Neuer Ordnung wurde dann die Lex Dorlóniz als grundlegende Rechtsbulle des Reiches Dorlónien erlassen. Nach diesem Gesetzeswerk hat sich fortan jeder Bürger jedweden Standes als auch jede Person, welche sich im Reichsgebiet aufhält, zu richten und es sei gesagt, dass Unwissen nicht vor Strafe schützt.

Neben diesen Gesetzeswerken gibt es noch etliche weitere Gesetze, Verordnungen und Vorschriften, so über die Zahlung des Zehnt, über das Zollwesen und das Seerecht, um nur Einige zu nennen. Doch im täglichen Leben der Dorlónier spielt auch das Gewohnheitsrecht eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wenngleich es nicht unbedingt niedergeschrieben ist, so gilt es auf Grund der jahrhundertealten Überlieferung dennoch als geltendes Recht, welches auch vor Gericht einklagbar ist und über das sich somit auch jeder Besucher des Reiches informieren sollte.

Das Wappen

Der majestätische Schneelöwe, unumwunden der Herrscher des Tierreiches, repräsentiert die ewige Herrschaft des Reiches der Wacht hoch im Norden. Der gold-grau gespaltene Schild symbolisiert den Reichtum Dorlóniens durch die Goldadern in den Goldsteinen und den Stahl zum Kampf wider dem Zwielicht.

Der Wahlspruch

"Dorlóniz da viken viken!" stammt aus dem Altdorlónisch und bedeutet "Dorlónien für immer und ewig!"


Die Marken und Herrschaftsgebiete

Das Reich Dorlónien wird aufgeteilt in 14 Rittermarken, 2 Reichsmarken und einer freien Stadt:


Die Streitkräfte


Besondere Landschaften

Das Reich erstreckt sich von den steil aufragenden Graten des Weltenrandgebirges bis zu den Goldsteinen, von der Firnsee bis zum Eismeer – und ständig werden auf Expeditionen der Reichstruppen weitere Landesteile entdeckt. Landschaften von atemberaubender Schönheit, Landschaften von einer kaum sichtbaren Gefahr, Landschaften des Lichts und Landstriche des Zwielichts, Landschaften mehr oder minder umwoben von Geschichten, Sagen und Legenden. "Entdecke Dorlónien!" haben sie gesagt ...


Die Infrastruktur

Die Haupthandelswege innerhalb des dorlónischen Reiches, sind die Reichsstrassen und der Teruldor. Der Teruldor, als der größte Fluss Dorlóniens wird im Sommer von etlichen Binnenschiffen befahren, die Waren zwischen Dualdon im Westen und Rotweiler und Drachenpass im Osten befördern. Im Winter werden die kleineren Schiffe mit Kufen ausgerüstet und befahren als Eissegler diese Strecke. Die wichtigste Reichsstrasse führt von Amhas über Wegrast nach Flussstadt und von dort aus weiter über Dunkeltann nach Nordwacht. Darüber hinaus gibt es auch noch Reichsstrassen von (fast) jeder Burg und jedem größeren Ort nach Amhas, denn der Volksmund sagt nicht umsonst: „Alle Wege führen nach Amhas!“.

Seit der Reichsgründung sind die Straßen und Handelswege sicherer geworden und auch die Menschen auf den abgelegenen Gehöften müssen nicht mehr ständig um Ihr Leben bangen. Die Söldnerhaufen der alten Zeit gibt es nicht mehr und auch der Schutz, den die vielen Kleinstaaten Räubern und Wegelagerern mit ihren Grenzen gegeben haben, existiert nicht mehr. Dennoch gibt es natürlich auch in Dorlónien noch Einige, die ihren Lebensunterhalt mit Raub und Mord bestreiten – meist Überlebende der einstmals von dem Heerbann von Lord Nurbicon ika Rastan besiegten Truppen von Vulgon und Drugor, dem Blutteufel von Finsterthal und Xanat von Drudenstein. Selten sind die Überfälle geworden, aber zuweilen kommen sie noch vor.

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Der Handel

Der Handel blüht in Dorlónien. Die unzähligen Grenzen mit ihren hohen Zöllen und „Schutzabgaben“ sind durch die Reichsgründung hinfort gewischt worden und die heutigen Zölle werden von den Machthabern in moderaten Bereichen gehalten. Durch die Reisen und dem damit erworbenen Ruf der dorlónischen Truppen ist auch der Außenhandel aufgeblüht und erreicht jährlich neue Umsätze. So wurden auch etliche Handelsabkommen geschlossen und das Reich ist zudem Mitglied in der mittelländischen Gilde der Kyffmannen. Auch die Dorlónische Handelskompanie mit Sitz in Bluthafen steigert den Handel im Reichsgebiet. Es mag nicht verwundern, dass die Händler, die in erster Linie in den großen Städten ihren Sitz haben, zufrieden sind mit der Lage in Dorlónien – auch wenn man natürlich immer durch höhere Umsätze noch zufriedener sein kann.


Die Bündnisse und Verträge

Nach der Befreiung und Einigung des Reiches öffnete sich das Land, das zuvor mehr mit sich selber beschäftigt war, der Außenwelt. Durch die Reisen der dorlónischen Truppen und durch den zunehmenden Handel mit bisher fremden Völkern und Reichen wurden Bündnisse und Freundschaften sowie einige Handelsverträge geschlossen.


Die Sitten und Gebräuche

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Weiterführende Informationen