Wagoedir: Unterschied zwischen den Versionen

Aus DorlonienWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
K
K
Zeile 25: Zeile 25:
  
 
== Die Erläuterung ==
 
== Die Erläuterung ==
Als Frucht der Lenden [[Vashanka]]s und [[Ceome]]s ist Wagoedir kein Kind der Sonne, weshalb er von den meisten [[Glaube|Gläubige]]n nicht zu den vier [[Götter]]n gezählt wird. Von den [[Kirchen]] der Vier wird die Gemeinschaft der Gläubigen von Wagoedir daher auch nicht als Kirche, sondern nur als [[Kult Wagoedirs|Kult]] angesehen. Seine Existenz ist unbestritten, aber sein Einfluss auf die Geschicke der Welt außerhalb seines nassen Reiches scheinen gering.
+
Als Frucht der Lenden [[Vashanka]]s und [[Ceome]]s ist Wagoedir kein Kind der Sonne, weshalb er von den meisten [[Glaube|Gläubige]]n nicht zu den vier [[Götter]]n gezählt wird. Von den [[Kirchen]] der Vier wird die Gemeinschaft der Gläubigen von Wagoedir daher auch nicht als Kirche, sondern nur als [[Kult Wagoedirs|Kult]] angesehen. Seine Existenz ist unbestritten, aber sein Einfluss auf die Geschicke der Welt außerhalb seines nassen Reiches scheint gering.
  
Auch er selbst reiht sich nicht bei den Vieren ein, sondern beherrscht frei und ungebunden von seiner Korallenburg [[Ultombôr]] in den Tiefen der See. Dort sammelt er die Schätze, die durch sein Element, dem [[Wasser]], angeschwemmt wurden und die Seelen der Ertrunkenen, die er damit seinem Vater vorenthält. Ebenso füllen die Gaben seiner Gläubigen, die ihre Münzen und Schmuckstücke ins Meer werfen, seine Schatzkammern.
+
Auch er selbst reiht sich nicht bei den Vieren ein, sondern beherrscht frei und ungebunden von seiner Korallenburg [[Ultombôr]] die Tiefen der See. Dort sammelt er die Schätze, die durch sein Element, das [[Wasser]], angeschwemmt wurden und die Seelen der Ertrunkenen, die er damit seinem Vater vorenthält. Ebenso füllen die Gaben seiner Gläubigen, die ihre Münzen und Schmuckstücke ins Meer werfen, seine Schatzkammern.
  
Der Glaube an ihm ist vornehmlich in den Küstenregionen und unter den Seefahrern des Reiches verbreitet. Im Landesinneren sind nur einige wenige kleine Tempel und Schreine zu finden, an denen ihm Händler, sowohl ehrliche wie auch unehrliche, ihre Opfer bringen. Er ist ob seiner Launen gefürchtet, aber wer bereit ist sein Glück zu versuchen und ihm von seinen erlangen Reichtümern einen Teil als Gabe zukommen zu lassen kann auf seine Gunst hoffen. Dennoch ist er als volkstümlicher Gott gerade im einfachen Volk an der Küste sehr beliebt, was vielleicht auch daran liegen mag, dass er von den dorlónischen [[Tugenden]] die [[Trinkfestigkeit]] vertritt.
+
Der Glaube an ihn ist vornehmlich in den Küstenregionen und unter den Seefahrern des Reiches verbreitet. Im Landesinneren sind nur einige wenige kleine Tempel und Schreine zu finden, an denen ihm Händler, sowohl ehrliche wie auch unehrliche, ihre Opfer bringen. Er ist ob seiner Launen gefürchtet, aber wer bereit ist, sein Glück zu versuchen und ihm von seinen erlangten Reichtümern einen Teil als Gabe zukommen zu lassen, kann auf seine Gunst hoffen. Dennoch ist er als volkstümlicher Gott gerade im einfachen Volk an der Küste sehr beliebt, was vielleicht auch daran liegen mag, dass er von den dorlónischen [[Tugenden]] die [[Trinkfestigkeit]] vertritt.
  
Trotz oder gerade wegen seiner Abstammung von Ceome ist ihm [[Magie]] verhasst und auf keinem dorlónischen Schiff wird man einen praktizierenden Magier finden. Doch ebenso ist er kein Freund des [[Zwielicht]]s, auch wenn er in den vergangenen [[Geschichte Dorlóniens|Zeitaltern]] nie aktiv in den Kampf zwischen den Vieren und dem Zwielicht eingegriffen hat. Seine Priester werden jedoch nie zögern dem Zwielicht entgegen zu treten, wenn es sein Haupt erhebt und damit letztendlich auch die Herrschaft über das Meer, sein Reich, fordert.
+
Trotz oder gerade wegen seiner Abstammung von Ceome ist ihm [[Magie]] verhasst und auf keinem dorlónischen Schiff wird man einen praktizierenden Magier finden. Doch ebenso ist er kein Freund des [[Zwielicht]]s, auch wenn er in den vergangenen [[Geschichte Dorlóniens|Zeitaltern]] nie aktiv in den Kampf zwischen den Vieren und dem Zwielicht eingegriffen hat. Seine Priester werden jedoch nie zögern, dem Zwielicht entgegen zu treten, wenn es sein Haupt erhebt und damit letztendlich auch die Herrschaft über das Meer, sein Reich, fordert.
  
Wenn er sich außerhalb seiner Korallenburg zeigt, dann nimmer er den Körper eines weißen [[Walfisch]]es an. Das ist der Grund, warum kein Dorlónier einen weißen Wal jagen würde.
+
Wenn er sich außerhalb seiner Korallenburg zeigt, dann nimmt er den Körper eines weißen [[Walfisch]]es an. Das ist der Grund, warum kein Dorlónier einen weißen Wal jagen würde.
  
  
Zeile 41: Zeile 41:
 
'''Fischerfest'''
 
'''Fischerfest'''
  
Überall entlang der Küste begeht man am 14. Tag im Mond des Iltis das Fischerfest als [[Feiertage|Feiertag]], bei dem die Gläubigen sich bei Wagoedir für die guten Fischgründe und eine erfolgreiche Fangsaison bedanken. Damit ähnelt dieses Fest dem [[Feiertage#Kornfest Leylindas (21.09.)|Kornfest Leylindas]]. Besonders in den Tempeln in Walsicht, Dualdon, Muschelstrand und Bluthafen wird das Fest ausgelassen gefeiert, bei dem Fisch verzehrt und dem Alkohol zugesprochen wird.
+
Überall entlang der Küste begeht man am 14. Tag im Mond des Iltis das Fischerfest als [[Feiertage|Feiertag]], bei dem die Gläubigen sich bei Wagoedir für die guten Fischgründe und eine erfolgreiche Fangsaison bedanken. Damit ähnelt dieses Fest dem [[Feiertage#Kornfest Leylindas (21.09.)|Kornfest Leylindas]]. Besonders in den Tempeln in [[Walsicht]], [[Dualdon]], [[Muschelstrand]] und [[Bluthafen]] wird das Fest ausgelassen gefeiert, bei dem Fisch verzehrt und dem Alkohol zugesprochen wird.
  
  
Zeile 51: Zeile 51:
 
'''Walfahrt'''
 
'''Walfahrt'''
  
Jeder dorlónische Seefahrer, der sich mit dem Meeresgott gut stellen will, wird möglichst vor seiner ersten großen Fahrt zu Fuß den Weg nach Walsicht auf sich nehmen, um dort seinen Namen in die Musterrolle, der einzigen heiligen Schrift Wagoedirs, eintragen zu lassen. In dieser Liste wird sein Name für immer zu lesen sein, selbst wenn er nach seinem Tode mit einem dünnen Strich gestrichen wird.
+
Jeder dorlónische Seefahrer, der sich mit dem Meeresgott gut stellen will, wird möglichst vor seiner ersten großen Fahrt zu Fuß den Weg nach Walsicht auf sich nehmen, um dort seinen Namen in die [[Musterrolle]], der einzigen heiligen Schrift Wagoedirs, eintragen zu lassen. In dieser Liste wird sein Name für immer zu lesen sein, selbst wenn er nach seinem Tode mit einem dünnen Strich gestrichen wird.
  
  
 
'''Walfest'''
 
'''Walfest'''
  
Am 20. Tag im Mond der Schlange begeht der Wagoedir-Kult seinen höchsten [[Feiertage|Feiertag]], der besonders im Tempel in [[Walsicht]] gefeiert wird. Direkt an eine, hochaufragenden Felsen, die von der tosenden See umspült wird und „[[Walklippe]]“ genannt wird, befindet sich der Tempel. Im Rahmen des Initationsritus des Kultes stürzen sich jene, die sich zum Priester Wagoedirs berufen fühlen, vom Felsen hinab in die eiskalten Fluten. Wer diesen Sprung überlebt, den hält Wagoedir für würdig, ihn in der Welt zu vertreten.
+
Am 20. Tag im Mond der Schlange begeht der Wagoedir-Kult seinen höchsten [[Feiertage|Feiertag]], der besonders im Tempel in [[Walsicht]] gefeiert wird. Direkt auf einem hochaufragenden Felsen, der von der tosenden See umspült wird und „[[Walklippe]]“ genannt wird, befindet sich der Tempel. Im Rahmen des Initationsritus des Kultes stürzen sich jene, die sich zum Priester Wagoedirs berufen fühlen, vom Felsen hinab in die eiskalten Fluten. Wer diesen Sprung überlebt, den hält Wagoedir für würdig, ihn in der Welt zu vertreten.
  
  

Version vom 13. April 2015, 11:19 Uhr